Heute darf ich weiterziehen, ich freue mich darauf. Die Insel Thassos steht auf dem Programm.Wie immer, des morgens erst die Luma entlüften und zusammenrollen, den Schlafsack verstauen, den Schlafanzug, alles vorne hingelegt und dann geht es ab zur Körperpflege. Im Anschluss wird das Zelt gepackt, die Rolle fertig gemacht, die Packtaschen verschlossen, dann der Bub angezogen – und schon kann es weiter gehen.

Der morgendliche Blick aus dem Zelt.
Nach ein paar Kilometer war eine nette Bäckerei am Straßenrand der ich einen Besuch für einen Espresso und einen mit Nutella gefüllten Krapfen abstattete.
Die Strecke führte über die „old national road“ gemütlich dahin, irgendwann bog ich ab um mir die schönen, höchst touristischen Badeorte mit ihren schönen Badestränden anzusehen. Die meisten Touristen? Bulgaren. Ein paar Rumänen waren auch da, kaum Griechen.
Uferweg
So kam ich dann in Kavalla an, einer Stadt mit 750 k Einwohnern. Von hier ging meine Fähre nach Thassos, und ich versuchte mich noch nicht mal daran das Jüdische Denkmal zu finden. Die Bulgarische Besatzungsmacht hatte hier über 1400 vermutlich nach Theresienstadt deportieren lassen. Im übrigen waren es die Juden die Kavalla vor langer Zeit gründeten.
 
Nachdem ich 30 Minuten warten musste, ging meine Fähre.
Da steht mein Knattermoped
Überfahrt nach Thassos
Blick zurück auf die Stadt
Naiv war ich mit meiner angenommenen Überfahrtsdauer. Ich dachte so an 30 Minuten und war schon über den Fährpreis von 12€ verwundert. Am Ende dauerte es 90 Minuten, die waren durch die akrobatische und gierige Begleitung der Möwen extrem kurzweilig.
Akrobaten der Luft
Die Möwen holen sich Erdnuss Flips direkt aus der Hand des Jungen
 
Thassos selbst: Was ich bislang sah, alles hypertouristisch, Strand jagt Strand, Hotel an Hotel (keine Bettenburgen). Mein Campingplatz „Pekari Beach“ ist bislang der teuerste 15,20€) aber er ist auch sauber und gut geführt. Morgen gibts dann mehr zur Insel.
Offboarding – egal in welchem Land, das Gedrängel ist das gleiche. O.k. Von Wadi Halfa kommend nach Assuan, das war noch VIEL VIEL VIEL schlimmer!
Mein Platz für die kommenden zwei Tage.

Blick zum Sani-Block
Holla, hier ist es wieder mal heiß!

Die Strecke:

Die Strecke heute: Ca. 150km.

Und sonst so?

Ich sitze im Lokal „Pizza Top“ esse guten Griechischen Salat und frittierte Tintenfische. Alles lecker. Nur die Musik die mir ins rechte Ohr jammert…. ICH FLÜCHTE!

Lovelely Lady from Athenia, will the paradise be true, there are times for me and you. Lalalalala… Ouzo gedudel lalalalala 

AAAAHHHHHHHHHH

Nicht ganz verkehrt hier.