Heute nahm ich die erste Etappe des ACT in Angriff. Zügig ging es durch das südliche Hinterland von Hermannstadt in Richtung der Karpaten. Ziel: Zuerst die Strategica, danach die Transalpina.

Die Strategica wurde genauso wie die Transalpina von deutschen Truppen im 2. Weltkrieg erbaut. Eine Erklärung über die Beweggründe habe ich leider nicht nicht gefunden.

Hier die Bilder zur Strada Strategica:

Ich biege auf die Strategica ab
Ruck Zuck tolles Panorama
Dieser Bach begleitet meinen Aufstieg
Nicht immer geht es schön dahin. Kilometerweit darf ich im 1. Gang fahren
Nach einer kurzen Spange auf Teer, geht es bald wieder in den Wald. Diesmal um der spannenderen Variante der Strategica zu folgen.
Sofort wurde es rau
Doch diese Ausblicke entschädigen für die Mühen
Welch ein Weg!
Toll, oder?

Blick mit Alm
Mittagspause
Das Wetter droht immerzu, aber außer Sturm passiert nichts
Auf dem Dach der Welt?

Immer wieder gibt es Höfe
Mir geht das Herz auf

Mein Ausstieg aus der Strategica und zugleich Einstieg in die Transalpina.

Angekommen auf der Transalpina wollte ich noch zum Paß Urdele, dem höchsten Punkt der Transalpina mit 2145m. Sie stellt damit auch Rumäniens höchste Bergstraße dar. 

Nun bin ich bereits am höchsten Punkt der Transalpina, dem Urdele Paß. Hier mit Blick in die Ebenen der Walachei.
Urdele Paß 2145m
Transalpina – fahren vom feinsten!
Der Teer ist sagenhaft griffig. Bis fast ins Tal.

Mehr Bilder gibt es nicht von der Transalpina. Es ging einfach nicht. Es lief zu gut. Reifen quälen, Mopedfahrer überholen (hier ist ein bisschen was los).

Damit kam ich gegen 15:30 in dem kleinen Örtchen an wo ich übernachten wollte. Nachdem die Strecke morgen aber auch einige Zeit in Anspruch nehmen wird, ich unbedingt morgen Karlsbad ansehen will, dachte ich: Warum nicht dort schlafen? Der Umweg ist minimal, mir bleibt noch genug vom Tag, und dann muß ich morgen nicht mit Mopedklamotten gehen. Gesagt getan, eine nette Pension ausfindig gemacht und hingebraust. Schnell geduscht um um 17:30 den Kilometer zur Festung marschiert. Und – boah. Mir hat es den Atem verschlagen. Eine  schöne Festungsanlage im Stile Vaubans (Französischer Architekt der unzählige Festungen konstruierte). Dieser Ort muß zwingend auf der Besichtigungsliste für Rumänienreisende stehen. Der ganze Festungskomplex ist neu renoviert, sehr geschmackvoll herausgeputzt, fast schon wie geschleckt. Woher kam so viel Geld?

Karlsburg. Eine Festung im Stile Vaubans.
Karlsburg (Alba Iulia)
Karlsburg (Alba Iulia)
Karlsburg (Alba Iulia)
Karlsburg (Alba Iulia)
Woher haben die so viel Geld um alles zugleich zu renovieren?
Immer wieder schöne Bronzefiguren die sich ins Leben integrieren
Stadttor
Sozidenkmal!
Vauban läßt Grüßen
Stadttor
Bronzemann

Gegenüber der Burg? Sozialistische Bauten, doch die wirken irgendwie gar nicht so übel hier.

Die Strecke

Heute waren es ca. 258 km. Der Tracker lief nicht immer, das GSM Netz war etwas lückenhaft 🙂