Als wir vor zwei Jahren hier waren hatten wir das Rila Kloster besucht. Es hatte mir so imponiert, da wollte ich unbedingt nochmals hin.

Dazu hatte ich mir eine Strecke zusammengestellt die den Vitosha, Sofias Hausberg umrundet. Doch bevor es soweit war musste ich nun wirklich tanken gehen:

Mehr als 700km mit einer Tankladung und noch immer Sprit für ca. 70km im Tank!

Dann ging es wirklich los. Schnell war ich aus der Stadt raus und tingelte über die Schnellstraße nach Süden. Die Anfahrt ist etwas langweilig, nur die letzten 25km ins Rilatal hinein sind sehr hübsch und ebenso schön zu fahren.

Dann stand ich vorm Kloster:

Am Eingang des Rila Klosters

Meine Planung ging davon aus, daß am Sonntag die Hölle los sei und es besser ist, das Kloster am Montag  zu besichtigen. Das mag ja richtig sein, aber es war auch heute ganz schön was los. Die Busse hatten Parkplatzprobleme.

Die Hauptkirche

Biblische Geschichten bildhaft erzählt

Ich blieb auch eine ganze Zeit hier, trotz des Trubels kann man hier schön sitzen. Eine Messe wurde gelesen, der Gesang wurde auf den Hof übertragen.

Als ich zu meinem Motorrad ging, ich muss es sagen: Ich bin immer wieder froh, wenn noch alles da ist. Nichts was berührt.

Da steht noch alles unberührt

Nun ging es daran den Vitosha Nationalpark (Ein kleines Gebirge) zu umrunden. Ich hatte gedacht, ich hätte kleine Straßen herausgesucht. Das war aber eher nicht der Fall. Kleinere gab es aber auch nicht.. nun so war es. Die Strecke war nett, aber nicht wert sie nochmal zu fahren.

Der Vitosha, der Hausberg Sofias, von seiner Südseite betrachtet.

Die Strecke: Rund 240km

Das war es nun mit diesem Teil der Reise. Morgen ist einpacken angesagt. Es gilt sehr genau zu prüfen was hier bleibt, was geht mit heim. Vielleicht schreibe ich dazu nochmals.. am Mittwoch geht es jedenfalls heim.