Heute stand ein Mix aus On/ Offroad durch das Rhodopen Gebirge an. Noch direkt in Zlatograd ging es ab in den Wald.

Es ging steil den Berg hoch, der Weg ist erdig und vom Regen stark ausgewaschen. Auch alles was danach kam war nicht angedacht so richtig Freude zu machen. Manchmal war der Weg nur mühsam zu finden. Oder so:

Sieht da jemand einen Weg?

So was mag ich gar nicht, denn in dem hohen Gras sehe ich nicht wie der Untergrund beschaffen ist, welche Überraschungen gleich auftauchen. Als es dann später so steil abwärts ging, dass ich mit schleifendem und schrägstehenden Hinterrad den Berg herunter rutschte war meine Geduld zu Ende.

Ich suchte einen Ausweg und fand ihn rasch. Was mich auch gestört hatte: Ich war nur in dichtem Wald unterwegs gewesen, dabei lebt die Gegend von ihren tollen Fernsichten.

Viele Orte haben ihre Moschee und sind stark Muslimisch geprägt. Doch schon der Nachbarort hat unter Umständen nur seine christliche Kirche.
Wie ich diese Ausblicke liebe
Nah- und Fernsicht
Welch schöne Strecke
Ich fuhr an ein Observatorium heran. Näher ging nicht, sonst Eintritt zahlen und wandern.
Welche Fernsicht. Hier waren wir vor zwei Jahren schon einmal.
Wer erinnert sich noch an das Café? Es hat viel seines Charmes verloren.
Mir geht das Herz auf
Erinnert sich noch jemand an den Platz? Ich nutze ihn auch heute für ein Nickerchen.

Da hinten, auf Dospat zu, meinem heutigen Ziel, braut sich was zusammen.
Kaum habe ich mein Hotel bezogen, kommt das Gewitter auch schon näher.

Die Wettervorhersage sagte ab 16 Uhr Regen voraus. Und genau so war es. Es regnet heftig, ein Gewitter jagt das nächste.

Blick von der Terrasse – das nächste Gewitter rollt heran.

Mein Zimmer ist der Lacher. Für 20€ habe ich einen Tanzsalon mit kleiner Terrasse.

Die Strecke: 230km, mein Durchschnittsverbrauch auf die letzten 520km: 3,75 l/100km. 

Gestartet im Osten, quer durch die Rhodopen, jetzt in Dospat im Westen.