Heute war ich erneut kurz nach 7.00 Uhr auf der Piste. 37° sind für heute laut Wetterbericht zu erwarten und je früher ich losziehe, um so wahrscheinlicher ist es, das Bergmassiv des Olymp ohne Wolken zu sehen.

Die ersten 5 km gingen im flachen Land dahin, doch schon dann begann der fahrerische Höchstgenuß!

Muss zu der Strecke noch viel gesagt werden?

Trotz der tollen, schnellen Strecke, für solche Blicke muss ich schon anhalten:

Blick von den Bergen auf das Meer
Das Bergmassiv des Olymp taucht auf
Der Anblick verändert sich wie ich um das Massiv herumfahre. Man sieht den Zickzack-Kurs den es hoch geht.

Glück mit dem Wetter hatte ich ja schon – seit Tagen ist es das erste mal, daß der Himmel wolkenlos ist!

Eigentlich war der Plan dem TET folgend bis zu 2500m hoch zu fahren. Als ich dem Schotterpfad für ein paar Kilometer gefolgt war, fühlte ich mich irgendwie unwohl. Einen bestimmten Grund gab es nicht, aber wenn sich das Gefühl mal einstellt, dann höre ich darauf. Denn wenn ich mich unwohl fühle, verlässt mich die Sicherheit und ich habe gar keine Lust, daß etwas passiert. Also drehte ich um und fuhr die Passstraße hoch bis nichts mehr ging. 

Auch wenn die Straße noch so schön ist, noch so viel Grip hat, Konzentration ist immer angesagt. Von Zeit zu Zeit tauchen Überraschungen auf.

Kuhdung mitten nach der Kehre!
Weiter geht auf dieser Seite des Bergmassivs nicht auf Teer. 1800hm.

Hier oben sind Wanderwege, ein Skilift ist auch hinter mir. Bild kann ich keines machen, denn das ist militärische Zone. Zwei Bergläufer die kamen mussten sich an der Pforte eintragen und durften dann passieren.

Abwärts ging es die selbe Strecke dich ich mit dem selben Spaß, nun abwärts, fuhr.

Kurvenzauber

Aufgrund der (fast) reinen Teervariante hatte ich etwas Zeit über und besuchte daher dieses schöne Kloster.

Monastery of the Holy Trinity Sparmos Olympus aus dem 14. Jahrhundert

Im Klosterhof, die Kirche rechter Hand füllt ihn quasi aus

Ein letzter Blick auf den Olymp – Götter sah ich keine!

Irgendwann war ich dann auf meinem für heute angedachten Campingplatz. In einem Ort sah ich schon um 11:30 Uhr 39° auf dem Thermometer. Es ist hier unten am Meer unglaublich heiß!

Der Campingplatz ist etwas Basic, für Zelte oder gar Camper ist eigentlich kein Platz. Hier sind nur Dauercamper mit Installationen, das sind Wochenendhäuser, z.T. mit gemauerter Fassade.

Ankunft:

30 Minuten später:

Schlussendlich habe ich auch noch die Terrasse eines Bungalows für mich in Beschlag genommen.

Das Restaurant mit Pool ist sehr hübsch und was die Griechen da heute zu Mittag aßen – ich will es jetzt probieren.

Morgen wird es eng mit einem Post, 280km stehen auf dem Programm, dabei eine Besichtigung und Thessaloniki will auch umfahren sein.