Langsam geht meine Reise durch Rumänien zu Ende. Heute ist der letzte Tag und den wollte ich in der Maramuresch zubringen.

Los ging es nach einer Tasse Kaffee in meiner netten Unterkunft. Als ich aufstand hatte es 15,6 Grad im Raum, und nein, die Heizung ging nicht. Das fällt übrigens auf. Wenn geheizt wird, dann am Abend mal für 2 Stunden. Aber um 21 ist spätestens Schluß. Welch einen Luxus pflegen wir zu Hause!

Blick zurück auf meine malerische Unterkunft

Nun zur

Maramuresch 

Wofür ist die bekannt? Für Holz. Holz. Holz.

Flechtzäune

Schöner Flechtzaun, sieht man nur noch selten

Tore

Eine kleines Holzkirchen – Ensemble: Das Eingangstor

Häuser (und deren Tore)

Holzhaus mit Holztor. Öfters zu finden auf den Dörfern.
Holzhaus

Holzkirchen

Deren gibt es im Überfluß! Am Ende habe ich gar nicht alle angeschaut die sich anboten.

Eine kleine Holzirche, unbekannt.
Holzkirche von Budesti
Holzkirche von Budesti. Kein Nagel wurde verwendet.
Holzkirche von Surdesti (UNESCO gelistet)
Holzkirche von Surdesti (UNESCO gelistet)

Im  Gegensatz zu Budesti ist in Surdesti nichts los. Warum? Weil keine Busse herkommen können. Aber irgendwann war wie gesagt genug mit Kirchen. Ich fuhr nach Frauenbach (Baia Mare), trank einen Kaffee und ein Cola. Kein schöner Ort, aber nettes umtriebiges Feierleben war da heute.

Weiter ging es um eine Schleife durch die Wälder zu fahren. Doch die von mir geplante Strecke war gesperrt. Also fuhr ich eine Alternative.

Das war so nicht geplant!

Ich hatte zwar mit dem Schotter abgeschlossen, doch wenn er mich so anspringt, was soll ich machen? Dabei verlor ich erheblich Zeit. So ließ ich Sighetu Marmatiei liegen. Sarpanta war das nächste Ziel. Das war danach rasch erreicht, doch ich war schockiert. Was für ein Touristenramschtrubel! Dennoch drückte ich meine 7 Leu (ca. 1,20 €) für den Eintritt in den Friedhof ab. Wenn ich schon hier bin….

Lustiger Friedhof von Sapanta

Der Friedhof ist bekannt für seine geschnitzten und bemalten Grabschilder die jeweils den Toten besprechen und bildlich beschreiben.

Lustiger Friedhof von Sapanta
Lustiger Friedhof von Sapanta

Ja, das war es dann auch schon von heute. Ich bin jetzt in einem Hotel in Satmar (Satu Mare). Morgen geht es nach Ungarn, nach Tokaj. Das ist da wo der rassige Tropfen herkommt – oder macht er den Trinker rassig? Ich weiß nicht mehr so genau. Mal sehen ob ich dort bleibe oder weiterziehe. Schön müsste es jedenfalls sein. Wenn ich mir die Landkarte ansehe erinnert das ein klein bisschen an den Kaiserstuhl.

Die Strecke

Ca. 250 km, 30 davon nochmals im Schotter.