Ganz wichtig für diesen Teil der Reise war mir das Libearty Bear Sanctuary zu besichtigen. Es handelt dabei um eine Schutzheimat für ehemals privat gehaltene Bären. Viele von ihnen sind aufs schlimmste misshandelt geworden und finden nun in diesem Großgehege eine friedliche Heimat. 103 Bären verschiedensten Alters leben zwischenzeitlich hier und stellt damit das Größte seiner Art dar. Die Organisation lebt rein von den Eintrittsgeldern und Spenden.

Hier ein paar meiner Bilder:

Eingang zum LiBearty Sanctuary

Die Bären sammeln sich zur Fütterung
Die Bären sammeln sich zur Fütterung
Die Bären sammeln sich zur Fütterung

Die Führung auf Englisch dauerte 1:15 Stunden und kostete 65 Lei. Fotografieren geht mit 50 Lei extra. Ich tat übrigens gut daran, mir bereits gestern die Eintrittskarte im Internet gekauft zu haben. Es ist Sonntag und ein beliebtes Ausflugsziel.

Danach genoss ich noch die Ruhe, die Sonne und den traumhaften Blick.

Schöne Sicht vom Eingang des LiBearty Sanctuary
Ein Braunbär ist entkommen!

Aber ich wollte noch etwas weiteres mit dem Tag anfangen und so fuhr ich zur Bauernburg Rosenau. Die Burg wurde wie die Kirchenburgen zum Schutz der Bürger vor feindlichen Angriffen geschaffen, hier nur nicht um eine Kirche herum. Man hatte mich schon gewarnt, daß die Besichtigung enttäuschend sei – und ja sie lohnt nicht.

Bauernburg Rosenau

Man könnte viel mehr aus der Burg machen. Die „Museen“ zeigen kunterbunt zusammengetragenes, ohne einen Kontext herzustellen. Der Rest ist Jahrmarkt und Chinaramsch wird im Übermaß angeboten.

Viel Spaß hatte ich an den Besuchern, die entweder zu faul sind zum laufen, oder, was ich glaube, die die Fahrt mit dem Traktorzüglein einfach nur toll finden.

Kaum 400 Meter den Berg hinunter zu gehen, dennoch scharen sich die Besucher um mit der Bahn zu fahren.

Die Strecke

Heute waren es nur 52km

Ein paar Worte zum morgigen Tag

Morgen will ich etwas zurück in den Süden um dann weiter nach Westen zu fahren. Von dort geht es zur spektakulärsten der rumänischen Straßen: Die Hochgebirgsstrecke Transfăgărășan (Transfogarascher Hochstraße), die das Făgăraș-Gebirge überquert und Siebenbürgen mit der Walachei verbindet. Die gut asphaltierte Strecke schlängelt sich kurvenreich durch herrliche Berglandschaft und gewährt weite und wunderschöne Panoramablicke. Höchster Punkt ist der 2042 m hohe Bâlea-Pass. Nachdem es bereits auf 800m herzlich frisch ist, habe ich rechte Sorge vor der Kälte die mich erwartet. Ich habe bereits einiges an warmer Kleidung hergerichtet. Ebenso die Wolken machen mich etwas nervös. Ich habe keine große Lust im Nebel herum zu stochern. Also: Daumen drücken!

Diese Wolken machen mir Sorgen für morgen