Nachdem gestern Abend heftige Regenfälle über die Berge zogen war es klar, dass ich heute die Straßenvariante nehmen sollte. Und das erwies sich als keine schlechte Wahl.

Ich stand um 7:30 Uhr auf um um 8 mit Alwin zu frühstücken. Danach wurde rasch gepackt, Alwin und ich verabschiedeten uns. Alwin war eine sehr angenehme und bereichernde Reisebekanntschaft, ich hoffe ich höre nochmal von ihm!

Wie gesagt, ich folgte meiner Straßenvariante die sich  hinter Delphi in die Höhe schraubte. Skiorte kamen, vieles wirkt als hätte die Wirtschaftskrise vielen Betrieben den Garaus gemacht.

Die Straße wurde kleiner, aber eine Serpentine jagte die nächste.

Der Straßenzustand wird immer schlechter.

Auf 1200 Meter Höhe bot sich ein herrliches Bergpanorama.

Ich durchfuhr schöne, wenn auch teilweise wunderliche Orte. Dieser hier zelebriert selbst am Ortseingangsschild noch sein Martyrium im Zweiten Weltkrieg. WW2 ist übrigens durchgängig nicht vergessen. Viele Mahnmale erinnern an die Gefallenen.

Netter Ort: Pyra
Der Tennisverein von Pyra, wann hat der den letzten Spieler gesehen?
Ein weiteres tolles Berpanorama
Welch schöner Brunnen im Ort
Meine Straße hat unter den Regenfällen der letzten Tage stark gelitten.

Irgendwann verschmolzen meine Straßen- mit der Offroadvariante. Meine Karte verzeichnete die weitere Strecke im Grunde als geteert. Doch wem sollte ich mehr vertrauen? Dem TET oder meiner Planung?

Der TET und meine Straßenvariante verschmelzen. Und damit gibt es erst einmal keinen Teer mehr!

Nun, die Strecke war soft aber bequem zu fahren. Selbst eine Schildkröte, die erste dieses Jahr, kreuzte meinen Weg. Sehr schön!

Ganz schön groß die Schildkröte

Doch dann bog meine Ortsverbindungsstraße ab. Sachlich richtig, zwei Ortschaften werden verbunden, traf es doch bezüglich der Oberflächenbeschaffenheit nicht ganz meine Erwartung. Schön war es dennoch!

Wegweiser
Der Weg wird rapide schlechter
Immer wieder nett

Irgendwann wurde aus Erde Steine, Steine zu Beton, Beton zu Teer. Alles wurde wieder breiter und schön befahrbar.

Einmal tauchte dieser ausrangierte Starfighter auf. Wer stellt sich so was in den Garten?

Zwei Starfighter!

Am Ende kam ich auf dem Campingplatz Interstation bei Lamia an. Ich hatte mit dem schlimmsten gerechnet und wurde so positiv überrascht. Alles grün, nichts los, schöne Infrastruktur – einfach schön!

Mein Zelt auf dem Camping Interstation

So sitze ich jetzt in der Taverne und esse ein Bifteki, einen Griechischen Salat und trinke dazu einen Weißen vom Haus.

Die Strecke