Nachdem wir ja schon einiges an Bergen im Süden Bulgariens gesehen haben, wollte ich heute eine Tour in das Balkangebirge nördlich von Sofia machen. Genauer gesagt der Vracanski Balkan.

Beim altbewährten Bäcker gab es das Frühstück, dann fuhr ich los. Die Strecke hatte ich spontan nach Karte auf dem GPS geplant, was beim navigieren so seine Tücken hatte. Aus Sofia rauszufinden war kein Kinderspiel und das am Sonntag wo nichts los ist. Nicht auszumalen wie das an einem Montag Morgen bei Rushhour gewesen wäre. 

Die Strecke war gekennzeichnet von ein paar schnellen Pässen, viel Landschaft, viel Berge und Wald. Obwohl durchweg schön, war es zumeist nicht sehr fotogen. Oder es war wieder einmal so fetzig schnell, der Belag so griffig, da konnte ich gar nicht anhalten um zu fotografieren. Namentlich die drei Joghurtbecher-Fahrer seien genannt. Sie mussten überholen. Auch wenn sie keine Kurven fahren konnten. Doch mit 120 durch den Ort und 140 auf der Geraden, das ging schon. Wir hatten alle unseren Spaß denke ich!

Hier war es mal nicht so waldig wie den Pass nach Montana hoch. Schön ist auch mal wieder ohne Gepäck zu fahren. Wie quirlig das Motorrad dann doch ist.
Eine Pause muss sein. Ich entdeckte den kleinen See, jemand hatte sich einen bequemen Plastikstuhl hingestellt den ich gerne nutzte.
Pause am See
Ich zischte erst vorbei, hatte aber aus dem Augenwinkel die großen Pilze wahrgenommen. Die wollte ich mir ansehen. Als ich fragte ob ich fotografieren darf, war die Antwort: Aber nur wenn wir auch drauf kommen!
Einstieg in die Iskar Schlucht. Die hat viel von unserem Donautal. Sehr hübsch.

Die Strecke: Rund 280km