Ein kleines Frühstück am Campingplatz, das Zelt einpacken, nochmals duschen, denn der Tag war bereits schon heiss, und schon war es 10 Uhr und ich machte mich auf den Weg zur Fähre.

Auf dem Weg zur Fähre kaufte ich mir noch etwas Obst und Getränke und, ganz wichtig, eine Plastiktragetasche.

Um 11 stand ich im Fährterminal, zückte die Kreditkarte und kaufte mir eine Überfahrt mit Kabine. Diesmal wollte ich eine Kabine haben weil die Überfahrt dauert mehr als 24 Stunden und ich verspüre keine Lust dauernd auf meine Sache aufzupassen und in Motorradkleidung herumzulaufen.

Kaum auf der Fähre kramte ich alles was ich benötige aus den Taschen und rein in die Plastiktragetasche und ab ging es in die Kabine.

Nachdem ich mein Shirt erneut ausgewaschen habe (gestern war bereits schon einmal Waschtag) ging ich an Deck und genoss für den Rest des Tages die Sonne.

So sieht die Kabine nach 10 Minuten aus!
So sieht die Kabine nach 10 Minuten aus
Beladen der Fähre in Genua
Wir legen ab

Obwohl die Kabine erstklassig ist, hatte ich irgendwie eine unruhige Nacht. Um 7 tauchte auch schon die Bucht von Igoumenitsa auf wo kurz darauf in rasantem Tempo entladen wurde. Spannend: Honda, Sherco, Yamaha, Beta entluden verschiedene Enduro -Racingtrucks. Was ist hier für ein internationales Endurorennen?

Um 15 Uhr kamen wir in Patras an.

Es herrscht so wenig Wind, die Segelboote fahren auf Motor
Patras in Sicht
Patras Hafen

Schnell ging es von der Fähre und via Autobahn nach Osten immer in Richtung Korinth. Mein Ziel war Mykene, eigentlich so gut wie alles Autobahn, aber irgendwann hatte ich keine Lust mehr und stieg auf Landstraße um. Daß die dann schnell so klein wurde war nicht angedacht!

So war das nicht geplant!

Nun sitze ich in Mykene, kämpfe mit meinem WordPress das mich keine Bilder hochladen lässt und habe einen netten Zeltplatz. Gleich gibt es auch was zu essen.

10 Euro die Nacht
Mehr Stechmücken als Piniennadeln!

Die Strecke

Ca. 150 km, 100 davon Autobahn