Ist es wirklich war? 3 Grad heute Morgen? Ich mag es kaum glauben, doch es ist so.

Früh in Schäßburg losgefahren und zügig in einer Tanke einen Stop eingelegt um zu frühstücken. Und mich aufzuwärmen.

Ja, so kalt ist es wirklich!

Doch dann kam bald der Mist des Tages: Totalausfall der Griffheizung. Sie mag GAR nicht mehr. Und ich habe nur ein paar etwas dickere Sommerhandschuhe dabei. Das hieß im Klartext, ich durfte immer wieder mal anhalten um die Fingerchen zu wärmen. Wie soll ich so heimkommen? Mir wird schön noch etwas einfallen…

Ich ließ mich jedenfalls nicht vom ACT abbringen und folgte ihm brav. Und er war heute auch schön! Auf tolle Teerstrecken folgten immer wieder schönste Schotterpassagen.

Welche eine Strecke, welch ein Blick!
Auf einem Pass, rund 1300m hoch
Wie hübsch hier
Rennpiste!

Doch dann braute es sich rund um mich herum zusammen. Ich sah die Wolken und fragte mich regnet das? Es sah irgendwie seltsam aus. Also gab es erst einmal einen Lagecheck. Hierbei kamen mir 2 Motorradfahrer entgegen. Zwei Schweizer, einer GS 1200 Adventure, der andere KTM 1290 Adventure. Koffer dran, jeder einzelne fasste den Inhalt meiner beiden Ortliebtaschen! Und dennoch noch zwei fette Rollen. Was haben die vor? Welches Gewicht fahren die herum? Die haben meinen Respekt, daß sie dennoch so eine Strecke offensichtlich gut bewältigen.

Doch zurück zum Regen. Ich entschied mich fürs weiterfahren.

Regen kommt. Was soll ich tun? Kurzer Lagecheck!

Das Wetter hielt sich wider erwarten, es tröpfelte bloß. Das meiste war schon durchgezogen. Wie ich so am Pass oben stehe, denke ich, ich spinne. Das was bislang Tropfen waren, sind nun Schneeflocken! Deshalb sah der Regen so seltsam aus!

Regen, Schnee und Nebel…

Nun, es ging weiter. Aber immer kalt! Ach ja, die Griffheizung läuft wieder. Aber nur in Stufe 2 von 5. Das ist sehr wenig, aber besser als nichts. Doch sobald ich auf Straße komme und sich die Geschwindigkeit erhöht ist es so gut wie nichts.

Man sieht es schlecht: Aber die Strecke nannte ich den Eselsritt. Nur im stehen zu fahren, denn die Auswaschungen waren immens.

Um 16:30 kam ich im sehr kalten Vatra Dornei an. Das Örtchen steht voll im Zeichen von wandern und skifahren.

Aber als Ort kann man das mal getrost vergessen. Das ist so trostlos hier, ich machte vom Ort noch nicht mal Bilder.

Die Strecke

Heute war es wirklich schön viel Schotter! Mehr als 120km von den rund 320 gefahrenen Kilometern.

Rund 320km, davon >120km im Schotter